
Ein irdisches Paradies Kappadokien

Als Reisender im Land der eigenwilligen Felsformationen und unvergesslichen Sonnenuntergänge erlebt man eine der intimsten und intensivsten Naturerfahrungen eines ganzen Lebens. Die Jahreszeiten wechseln, doch Kappadokien zeigt seine einzigartige Persönlichkeit stets in neuem Gewand, denn hier gehen Geschichte und die aus der Erde gewachsene Natur Hand in Hand. Kappadokien … ein Traum von einem Land, das seine Beschaffenheit auf anmutige Weise funkeln lässt: außergewöhnliche Landschaftsformen, von der Natur selbst geschaffen, betörende Ausblicke von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen, wundersame Muster, die in den weichen Tuffstein gemeißelt wurden, bunte Ballons, die bei jeder Gelegenheit den Feenkaminen zuwinken, und Spuren der Geschichte, die Gäste auf eine Reise durch die Zeit mitnehmen.
Ein Panorama wie aus dem Märchen

Stellen Sie sich einen riesigen, porösen Felsen vor, der sich dem Himmel entgegenreckt, und nun stellen Sie sich vor, Sie stünden auf seiner Spitze. Sofern Sie kein Flugzeug, kein Ballon und kein Falke sind, ist dies der beste Ort, um die Geografie der Region auf sich wirken zu lassen: die Burg von Uçhisar. Uçhisar bietet außerdem einen der schönsten Wanderwege Kappadokiens, der mitten durch das Taubental führt.
Die Adresse für Fernweh

Die atemberaubenden Entdeckungen gehen weiter, und wir erreichen Göreme. Die Stadt liegt im Zentrum der Region und wirkt trotz des Besucherandrangs ruhig. Der Wind und die über viele Jahre immer wieder fallenden heftigen Regenfälle haben die Schönheit geformt, für die der Ort bekannt ist. Seit 1985 als UNESCO-Welterbe gelistet, versprüht Göreme seinen geheimnisvollen Charme weit über seine Grenzen hinaus. Die Kirchen, die in das weiche Gestein gemeißelt wurden, und vor allem die zahlreichen unterirdischen Städte wie Derinkuyu und Kaymaklı, bewahren ihr Geheimnis bis heute unversehrt.
Die Landschaft von oben erobern
Wenn die Morgendämmerung anbricht, schweben Sie mit großer Gelassenheit durch die Luft … Darunter liegen Felsformationen, die Millionen Jahre alt sind, und unvorstellbare Landschaftsformen, die für diese Gegend einzigartig sind. Täler mit majestätischen Ausblicken, große Höhen, die die Topografie darunter in vielen Farben erstrahlen lassen, Hänge mit samtiger Textur … Das Land der Feenkamine hat sich in den vergangenen 20 Jahre nach und nach zum Zentrum für Heißluftballonfahrten entwickelt, und die berauschenden Morgenfahrten ziehen von Tag zu Tag mehr Reisende aus aller Welt an. Die Ballons, die bis zu 500 Meter hoch steigen, starten früh am Morgen von den Wegen rund um Göreme. Um einen Platz zu buchen und das betörende Wunder von oben zu genießen, besuchen Sie die Anbieter in Göreme.
Ein Juwelenkästchen von einer Stadt

Von Göreme aus geht es nach Osten, und Ürgüp heißt Sie willkommen mit seinen unaufhörlichen Wundern. Abgesehen davon, dass es die größte Siedlung in Kappadokien ist, bietet es auch eine großartige Kulisse voller eindrucksvoller Sehenswürdigkeiten. Beides zusammen ergibt eines der einzigartigsten Bilder: eine anatolische Stadt voller Hotels, Restaurants und Geschäfte, und direkt daneben liegen Höhlenwohnungen. Die steinernen Herrenhäuser, die auf eben diesen Felsen errichtet wurden, gelten als Markenzeichen dieser Region. Neben der detailreichen Mystik, die sich in jeder Ecke findet, ist Ürgüp auch der Ort, um die Sorgen abzuschütteln und ausgelassen zu feiern: Hier finden Sie das beste Nachtleben Kappadokiens.
Ein Leben, eingraviert in vulkanische Asche
Ihr nächstes Reiseziel strahlt seinen Reiz vielleicht nicht schon aus der Ferne aus, doch wenn Sie einmal dort sind, werden Sie es mit Sicherheit voller Staunen verlassen. Das Dorf Çavuşin liegt nur wenige Minuten von Göreme entfernt. Haben Sie dieses scheinbar gewöhnliche Dorf durchquert, führt Sie Ihr Weg zu antiken Ruinen: Steinbauten und Feenkamine, die sich bis zum Dorfplatz erstrecken. Wenn Sie die Ruinen weiter erkunden möchten, folgen Sie einfach den Spuren, und Sie gelangen in ein Gebiet, das für seine Kirchen und Klosterhäuser berühmt ist. Über diesen Weg erreichen Sie auch die ältesten Kirchen, die zwischen dem 1. und dem 10. Jahrhundert erbaut wurden. Verlängern Sie Ihren Spaziergang um eine halbe Stunde, und Sie erreichen die Kirchen von Güllüdere und Kızılçukur über die reizvollste Stätte, die sich direkt am Hang einer Klippe anbietet: die Basilika und die Johannes-der-Täufer-Kirche. Das Zelve-Tal besteht aus drei Tälern und ist in Bezug auf die Feenkamine das eindrucksvollste. Wenn Sie die Schönheiten der Natur betrachten möchten, sollten Sie früh am Morgen mit der Wanderung beginnen. Zu den bedeutenden Kirchen im Tal zählen Balıklı, Üzümlü und Geyikli, alle auf unheimliche Weise fesselnd und ein Zeugnis des antiken Klosterlebens.
Ein grenzenloses Eintauchen in vergangene Zeiten

Wenn Sie jenseits der Zeit reisen und eine Welt entdecken möchten, die Sie noch nie zuvor betreten haben, dann ist das Ihr Ziel: das Ihlara-Tal. Bekanntlich ist das 14 Kilometer lange Tal seit der Gründung des Christentums ein bedeutendes religiöses Zentrum und beleuchtet die zahlreichen Kirchen und historischen Lebensräume, die überall verstreut liegen. Hier sind die mit Fresken geschmückten Kirchen, die durch die geologischen Gegebenheiten der Region entstanden sind, im Geist des Klosterlebens in den Fels gehauen.